Wo überwintern Igel in der Natur? Alles, was du wissen musst!

Igel in der Natur überwintern

Hallo,
wir alle lieben Igel! Sie sind so süß und wir würden sie am liebsten das ganze Jahr über bei uns haben. Aber leider verschwinden Igel im Winter und kommen erst im Frühling zurück. Deshalb stellen sich viele die Frage, wo überwintern die Igel in der Natur? Lass uns gemeinsam herausfinden, wo Igel Schutz vor Kälte, Regen und Schnee finden.

Igel überwintern in der Natur in Verstecken, die sie sich selbst gebaut haben oder in natürlichen Höhlen. Sie suchen nach einem warmen, sicheren und trockenen Ort, an dem sie sich in den kalten Monaten verstecken und schlafen können. Oft nutzen sie Verstecke unter Sträuchern oder in Laubhaufen oder finden Unterschlupf in einem toten Baum.

Igel im Herbst: Fettschicht für Kälteschutz & Winterschlaf

Im Herbst frisst sich der Igel eine Fettschicht an, die ihm als Kälteschutz und als Nahrungsvorrat in den kalten Monaten des Jahres dient. Ab Mitte November begibt er sich dann in ein frostsicheres Winternest, um dort den Winter zu verbringen. Sobald es im Frühjahr, in der Regel Anfang März bis Ende April, über 15 Grad warm wird, beendest du deinen Winterschlaf und kannst wieder deinen normalen Aktivitäten nachgehen.

Igel: Nachtaktive Einzelgänger mit Unterschlupf im Gras

Du hast bestimmt schon mal einen Igel gesehen. Aber hast du gewusst, dass sie nachtaktiv sind und tagsüber schlafen? Meistens sind sie Einzelgänger und nur zur Paarungszeit zu zweit anzutreffen. Dann machen sie sich auf den Weg und suchen nach Nahrung. Da Igel gerne im hohen Gras oder unter Gebüschen schlafen, kannst du ihren Unterschlupf meist leicht finden. Erst in der Dämmerung werden sie dann aktiv und können beobachtet werden.

Igel: Standorttreue Einzelgänger, die ihr Gebiet nie verlassen

Igel sind Standorttreue Einzelgänger. Sie verteidigen zwar kein Revier, aber sie legen oft dieselben Wege zurück, um zu den Nahrungsquellen zu gelangen. Ihre Streifzüge erstrecken sich normalerweise nicht weiter als ein paar hundert Meter. In einigen Fällen können sie sich jedoch über eine größere Entfernung hinweg bewegen. Wenn sie sich wohlfühlen, können sie ihr gewohntes Gebiet auch über längere Zeiträume nicht verlassen. Dadurch bleiben sie ein Leben lang an denselben Ort gebunden.

Faszinierende Igel: So schützt Du Dich vor Igelstacheln

Igel sind eine faszinierende Spezies. Sie sind dafür bekannt, dass sie in Revieren von einem Quadratkilometer leben, die sie sich selbst abstecken. Nachts legen sie durchschnittlich eine Strecke von 3-5 Kilometern zurück, wobei sie auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf sind. Igel sind vor allem nachtaktive Tiere, aber sie können sich auch tagsüber bewegen. Wenn Du eines Tages einen Igel zu Gesicht bekommst, solltest Du ihn nicht anfassen, denn er kann Dich mit seinen Stacheln verteidigen. Wenn Du jedoch einen Igel in Not siehst, kannst Du das Tier zu einem Tierarzt bringen, falls es medizinische Hilfe benötigt.

Igel überwintern in der Natur

Igel in urbanen Gebieten: Kleine Reviere in der Stadt

In der vielseitigen Stadt können die Reviere von Igeln ganz schön klein sein. Sie können sich auf nur wenige Fußballfelder beschränken. Wer in urbanen Gebieten nach diesen niedlichen Tieren Ausschau hält, wird feststellen, dass sie ihre Nester oft ganz nah beim Menschen errichten. Zum Beispiel kann man sie zwischen Gebüschen an Hauswänden oder unter Abdeckungen finden. Leider bemerken wir Menschen das oft gar nicht.

Igeln ein warmes Schlafnest bauen – Tipps & Tricks

Du hast schon mal von Igeln gehört? Dann weißt Du sicher, dass sie tagsüber gerne auf Entdeckungsreise gehen. Aber sie brauchen auch einen Ort zum Ausruhen und Entspannen. Daher suchen sie sich tagsüber Schlafnester aus Laub und Gras, wie zum Beispiel unter umgestürzten Baumstämmen, in Hohlräumen, Höhlungen hinter angelehnten Brettern oder in Laub-, Reisig- oder Komposthaufen. Immer gibt es mehrere Schlafnester, die sie in ihrem Aktionsradius erreichen können, sodass sie jeden Tag zwischen ihnen wechseln können. Dies ist wichtig, um in Sicherheit vor Feinden zu bleiben. Um den Igels ein bisschen unter die Arme zu greifen, kannst Du ihnen auch ein eigenes kleines Nest bauen. Dafür musst Du nur ein paar trockene Blätter zusammenpusten und in einer Ecke Deines Gartens verstecken.

Warum Du Deinem Igel kein Katzenfutter mit Soße geben solltest

Du fragst Dich, warum Du Deinem Igel kein Katzenfutter mit Soße oder Gelee geben solltest? Der Grund dafür ist, dass die Soßenzusätze eine abführende Wirkung haben und somit Durchfall und Bauchweh verursachen können. Zudem enthält das Futter oft sinnlose Füllstoffe. Wenn Dein Igel solches Futter isst, kann das schwere Magenschmerzen und Durchfälle verursachen, was wiederum Dehydrierung als Folge haben kann. Deshalb solltest Du auf Soße und Gelee verzichten und Deinem Igel lieber Futter ohne Zusätze geben.

Igel füttern: Unterstütze deine Gartenigel in nahrungsarmen Zeiten

Du hast den Igeln in deinem Garten ein Zuhause gegeben? Dann hast du sicherlich schon bemerkt, dass Igel im Frühling und Herbst zunehmend Schwierigkeiten haben, genügend Nahrung zu finden. In dieser nahrungsarmen Zeit kann es daher sinnvoll sein, den Igeln ein bisschen unter die Arme zu greifen und sie zu füttern. Eine gute Möglichkeit bietet dafür ein flaches Schälchen im Garten, das du mit einer Mischung aus Katzenfutter und Weizenkleie oder Haferflocken füllen kannst. Dann hast du die Gewissheit, dass deine Igel auch in schwierigen Zeiten ausreichend versorgt sind.

Igel im Garten: Wie du ihnen im Herbst helfen kannst

Du möchtest Igeln in deinem Garten helfen? Dann kannst du ihnen im Herbst, wenn das Nahrungsangebot knapper wird, mit einer Futterstelle unter die Arme greifen. Wähle am besten Dosenfutter für Katzen oder Hunde, ungewürztes Rührei, gekochtes Geflügelfleisch oder durchgegartes Hackfleisch. Verzichte aber auf Essensreste, Süßes oder Gewürztes, denn das ist nicht gut für die kleinen Stachelträger. Wichtig ist auch, dass du immer frische Futterstellen bereitstellst.

Garten schöner gestalten und Natur helfen – Unterschlupf und Nistmöglichkeiten für Tiere

Du willst deinem Garten etwas Gutes tun und dabei noch etwas für die Natur tun? Dann biete deinem Garten Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten! Ein paar niedrige Büsche oder ein paar Laub- und Reisighaufen können einiges bewirken. Damit kannst du kleineren Tieren wie Igeln einen idealen Unterschlupf bieten und sie so vor Kälte und Unwetter schützen. Wenn du möchtest, kannst du sogar ein Igelhäuschen bauen. So hast du nicht nur einen schönen Garten, sondern auch einen Ort für viele tolle Tiere. Verzichte außerdem darauf, englischen Rasen und exotische Gehölze im Garten anzubauen. Denn das wäre für die Tiere kein geeigneter Lebensraum. Zusätzlich kannst du noch auf einheimische Pflanzen zurückgreifen, die den Tieren als Nahrungsquelle dienen. Mit diesen einfachen Maßnahmen kannst du deinem Garten ein besonders artenreiches Zuhause bieten.

Igel überwintern in Gebüschen und Laubhaufen in der Natur

Igel im Winter: So kannst Du ihnen helfen!

Viele Igel, die nichts mehr zu fressen finden und schwach sind, ziehen sich dann in ihren Unterschlupf zurück, um zu überleben. Leider sterben sie dort meistens trotzdem, da sie nicht genügend Kraft haben, um wieder aufzustehen. Weil die Tiere nachtaktiv sind, erfahren wir leider nie, was mit ihnen passiert ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns um die Igel kümmern und ihnen helfen, wo wir können. Denn sie brauchen unsere Unterstützung, damit sie den Winter überstehen. Also achte darauf, dass Du bei Deinen Spaziergängen im Freien keine Igel überfährst und gib ihnen etwas Futter, wenn Du welches dabei hast. So kannst Du sie unterstützen und dafür sorgen, dass sie den Winter überleben!

Garten für Igel: Verstecke schaffen & Blätter liegen lassen

Du willst Deinem Garten ein Igel-freundliches Zuhause geben? Kein Problem! Um Igeln ein schönes Zuhause zu bieten, kannst Du verschiedene Möglichkeiten in Deinem Garten schaffen. Zum Beispiel eine sandige, nicht gemähte Ecke, in der sich Igel verstecken können. Oder ein paar Töpfe mit Wasser, in denen sich die Kleinen abkühlen können. Außerdem solltest Du Deinen Garten nicht zu sehr pflegen – lasse ein paar Blätter liegen und schaffe unterschiedliche Verstecke, indem Du beispielsweise einen Reisighaufen anlegst. So hast Du schon einen Großteil getan, um den Igeln ein schönes Zuhause zu bieten.

Füttere Deinen Igel Richtig: Katzenfutter & Igelfutter-Mischungen

Du hast einen Igel zu Hause und willst ihn füttern? Dann achte drauf, dass du ihn nicht mit Obst und Gemüse wie Äpfeln oder Nüssen fütterst, denn Igel können diese nicht verdauen. Eine gute Alternative sind spezielle Igelfutter-Mischungen, die du im Fachhandel oder im Zoofachgeschäft kaufen kannst. Aber auch normales Katzenfutter ist eine Option. Auf jeden Fall solltest du darauf verzichten, deinen Igel mit Schnecken oder Regenwürmern zu füttern, denn sie können Innenparasiten übertragen, die den Igel krank machen können. Eine gesunde Ernährung ist also wichtig, damit dein Igel gesund und munter bleibt!

Großstadt-Igel: Expertin beobachtet 14 Igel in der Stadt

Du hast schon mal von Igeln gehört, die in der Großstadt leben? Ja, du hörst richtig! Seit eineinhalb Jahren beobachtet eine Expertin mit ihren Studenten insgesamt 14 Igel, die sie für ihre Untersuchungen mit Sendern markiert hat. Diese Igel haben sich hervorragend an das Leben in der Stadt angepasst und können sogar überleben. Da sich der Igel vor allem über seinen Geruchssinn orientiert, stört ihn der Lärm der Großstadt vermutlich weniger als viele andere Tiere. Trotzdem müssen wir aufpassen, dass sie sich in der Stadt wohlfühlen, denn sie sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf die Umwelt und auf die Bedürfnisse der Igel achten.

Igel: Friedlich und Zutraulich, aber nicht als Haustier halten!

Du hast sicher schon mal einen Igel gesehen oder sogar berührt. Und du wusstest bestimmt, dass Igel eigentlich Wildtiere sind. Aber sie sind auch sehr friedlich und manche genießen es sogar, angefasst oder berührt zu werden – vorausgesetzt, der Igel hat das Vertrauen zu seinem Pfleger. Sollte dem Igel das stören oder fühlt er sich bedroht, dann beißt er oder rollt sich ein. Aber obwohl sie manchmal zutraulich sein können, solltest du nicht versuchen, sie zu zähmen. Igel sind nicht dazu gemacht, als Haustiere gehalten zu werden. Am besten lässt du sie in ihrem natürlichen Lebensraum, also in der freien Natur, leben.

Igel im Winter: Wie sie sich schützen & überleben

Du hast vielleicht schon mal beobachtet, wie ein Igel im Winter aufwacht und sich dann zurückzieht. Während manche Igel den Großteil des Winters schlafend verbringen, sind andere aktiver und wechseln ihr Quartier. Allerdings bleibt der Aktionsradius in der Regel gering und eine Nahrungssuche findet nicht statt. Das liegt daran, dass die Temperaturen zu niedrig sind und Igel nicht die Energie haben, um auf Nahrungssuche zu gehen. Stattdessen speichern sie in den Sommermonaten Fett und Nahrung für den Winter auf, damit sie überleben können. So schützen sie sich vor der Kälte und der Energieknappheit.

Vorsicht im Straßenverkehr: Schütze junge & kranke Tiere

Es ist traurig zu sehen, wie viele junge und kranke Tiere jedes Jahr im Straßenverkehr Opfer werden. Oft sind es Iltisse, Marder, Luchse, Dachse, Füchse, Hunde und Habichte, die das Leben lassen müssen. Doch auch viele Igel sterben aufgrund des Verkehrs. Daher ist es wichtig, dass du besonders vorsichtig unterwegs bist, wenn du einem Tier begegnest. Auch wenn du keinen Einfluss auf den Verkehr hast, kannst du versuchen, die Tiere nicht zu verschrecken, damit sie möglichst sicher über die Straße kommen. Denn niemand möchte, dass die kleinen Geschöpfe unnötig leiden müssen.

Helfen wir den Igeln: Winterschlaf durch Klimawandel gefährdet

Doch der Klimawandel stört den Winterschlaf der Igel. Der milde Winter und die Erwärmung der Temperaturen machen es ihnen schwer, sich auf das Winterschlafen vorzubereiten. Dadurch ist die Gefahr groß, dass sie nicht genug Energie sammeln, um den Winter zu überstehen.

Damit die Igel nicht aussterben, müssen wir aktiv werden. Wir können sie durch intensive Pflege in Auffangstationen unterstützen, aber auch jeder Einzelne kann etwas tun: Mit einer Igelhilfe kannst du einen Beitrag leisten, indem du Futter und Unterschlupf bereitstellst oder den Igeln bei der Suche nach einem Winterschlafplatz hilfst. Auf diese Weise können wir den Igels zu einem erfolgreichen Winterschlaf verhelfen.

Igel: Warum sie keine Starre fallen und warum sie ein Nest brauchen

Du hast schon mal von Igeln gehört? Dann weißt du vielleicht, dass sie keine Reptilien sind. Aber wusstest du, dass Igel nicht in eine Starre fallen? Im Gegensatz zu Reptilien können Igel nur dann erfrieren, wenn sie nass werden, zu mager sind oder kein „Nest“ haben, in dem sie sich aufwärmen können. Daher ist es wichtig, dass sie ein schützendes „Nest“ mit Dingen wie Strohdämmung haben, damit sie nicht frieren.

Igel mögen Ohrwürmer, aber keine Schnecken – Gärtner Problem

Ohrwürmer sind ein besonderer Leckerbissen für Igel. Doch leider mögen sie Schnecken nicht, da sie durch ihren Schleim geschmacks- und geruchsmäßig nicht besonders ansprechend sind. Für Gärtner ist das ziemlich ärgerlich, denn Schnecken sind ein häufiges Problem in Gärten und werden gerne von den kleinen Igeln gefressen. Aber leider mögen sie den Schleim der Schnecken nicht und deshalb bleibt den Gärtnern nur, sich andere Wege zu überlegen, um die Schneckenpopulation in Schach zu halten.

Schlussworte

Igel überwintern in der Natur in den verschiedensten Orten, manchmal in unterirdischen Höhlen, unter Wurzeln, in alten Mäuselöchern, in Heuhaufen, unter Erdhaufen und sogar in verlassenen Vogelhäusern. Sie suchen sich Orte, die möglichst warm und trocken sind und in denen sie vor Fressfeinden geschützt sind.

Nun hast du gelernt, dass Igel in der Natur in Windfängen, unter Baumwurzeln, in Gebüschen, unter Laubhaufen und in Steinhaufen überwintern. Es ist wichtig, dass du beim Gärtnern oder Spazierengehen aufpassst, dass du Igel nicht störst und ihre Winterquartiere nicht zerstörst, damit sie ungestört schlafen können. Du hast also auch einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Igel in der Natur zu schützen.

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